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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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123
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als Glauben, Geschichte und Lehre. 12)

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Vom auferstandenen Christus kamalso der Geist einer neuen Zeiteinrichtung unter dieVölker. Er wehrte seine Jünger an und zeigte imklaren Licht den Zweck seines irdischen Lebens. Er,der gckreuziget worden, und wenige Tage mehr hie-nieden zu leben hatte; Er, der die Unterwelt durch-gangen war und an der Pforte der Oberwelt stand.Er konnte Gesinnungen äußern, die in einem Kreisewie dieser war, nolhwcndig Wurzel fassen mußten.

10.

Also hat auch die mächtige Lehre des Aufer-standnen Wurzel gefaßt; das zeigt ihre großeErnte. Eine Privalgeschichte von fünfzig bis zweiund fünfzig Tagen hat unter den Völkern einegrößere Palingenesie bewirket, als alle Gesetze undKriege der Nationen. Lasset uns sehen, was indieser einzelnen Begebenheit eines Gekreuzigtes undWicdererstandenen für Keime zu fernerer Entwick-lung lagen, und wie die Zeit solche entwickelt hat.

11.

I. Bei großen Unternehmungen sindtraurige Katastrophen unvermeidlich.Kein alter Götzentempel kann von einem Simsvnumgerissen werden, ohne daß dieser vielleicht zu-sammt den Philistern umkomme. Der Held mußtetrinken vom schlammigen Vach am Wege, undsodann erst sein Haupt gestärkt cmporheben. (Ps.iic>, 7.) In mehreren Psalmen und Prophezeih-ungen war ein so glückliches Wiederaufkommen der