Von der Auferstehung,
„vollkommen machte. Durch Leiden des Todes„ward Jesus gckrönet mit Preis und Ehre, damit„er, durch Gottes Gnade, für alle den Tod ge-schmeckt habe. Am Tage seiner äußersten Noth„opferte er Gebet und Flehen mit starkem Geschrei„und Thrancn, zu dem, der ibm vom Tode aus„helfen konnte; und ward erhöret, darum, daß„er zu Gott Zutrauen hatte. Wiewohl er Gottes„Sohn war, mußte er durch Leiden Unterwerfung„lernen; also ward Er vollendet, und denen, die„ihm folgen, ein Weg der Vollendung." Michdünkt, cs könne über die zutrauensvolle Aufopfe-rung Christi und den Erfolg derselben nichts Edle-res gesagt werden. (Ebr. 2, 9. 10. 5,7 —9)
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Und so haben die Apostel noch viel Schönesund Edles über diese blutig-fröhliche Katastrophemehrentheils in Bildern gesagt, die man nicht im-mer im reinsten Sinn anwandtc. Der unschuldigeChristus z. V. war um die Osterzcit hingeopfert;Johannes und andre Apostel nennen ihn also einheiliges Lamm, das die Sünde der Weltgetragen; die Aufopferung des Erlösers heißtihnen ein Opfer, durch welches der Heiland derWelt selbst zu einem höhcrn Zustande einging, unddas vielen eine Ursache der Glückseligkeit ward.Das Opfer, sagen sie, ist geschehen. Wir sindmit Christo gestorben, begraben und aufcrstanden,daß wir das Alte vergessen, und in einem neuenGeist mit dem Auferstandenen leben sollen. Welchegroße, würdige Anwendung!