als Glauben, Geschichte und Lehre. 12»
„von seinem heiligen Leibe gcweifsagt haben: denn„der wurde getödtet, und lebte wieder auf am drit-ten Lage." Der Ausdruck „am dritten Lage/war nämlich in der jüdischen Sprache der gewöhn-liche von Rettung aus äußerster Gefahr und Noch,oder von einer erwünschten Hülfe.*)
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Der aus der Todcsnvth gerettete Christus waralso mehr als Jonas, mehr als alle Gerettetender alten Zeit, von welchen niemand so schmählichlief hinabgesunkcn war als Er; werth also, daßer als Muster des höchsten Zutrauens zuGott scstge stellet wurde. Mit der WehklageDavids, der nie in diesen Umständen gewesen war,hatte der Sterbende zutrauensvoll auf Gott seinHaupt geneigct; Gott erhob sein Haupt, da er csjetzt mit der Ehre eines neuen Lebens krönte. „Es„ziemete Dem, durch den alle Dinge sind, der„viele Kinder bereits zur Herrlichkeit geführct hatte,„daß er den Vorgänger ihrer Tugend durch Leiden
*) Hosea 6, 2 ., welcher Trost offenbar aus 5. Mos.J 2 , 3g. geschöpft war. Bon den frühesten Zeitenan war der Ausdruck: am dritten Tage" diesinnliche Bezeichnung einer baldigen unvermu-theten Veränderung, indem man nämlich dasHeute mit dem Gestern und Ehegestern verglei-chet. S. 1 . Mos. 3r, 2 . 2 . Mos. 5, ist. Derdritte Lag, der dritte Theil, zum drit-tenmal, dreifältig u. f. sind sprichwörtli-che Ausdrücke mehrerer Sprachen.