io4 Won der Auferstehung,'
der fürs Vaterland Erschlagenen obersonst stille-verdienten zum Lohn undzur allgemeinen Erquickung im Reichdes Messias, nach dem damaligen Umfange ih-rer Begriffe, erfreulich, aufmunternd, tröstend seyn.Sie sollten mit ihm das neueingerichtete Land ge-niesten, und die Erfüllung ihrer Wünsche in neuerJugend miterlcben. Wie aber? in einer Religionfür alle Völker eine Auferstehung aller Völker —wozu? Nicht auf der Erde zu wohnen, nicht ei-nen gemeinsamen Zustand zu geniesten, sondern inein Reich einzugchen, in welchem man keines ir-dischen Körpers bedarf, den man also so-gleich wieder ablcgcn müßte: ,,denn unser Fleisch„und Blut können das zukünftige Reich Gottesnicht ererben;" (r. Kor. r5, 5o.)
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Und wo waren die Geister der Gestorbenen bis-her? Waren sie unwirksam? ohne Lohn undStrafe? Die Juden bei ihren bildlichen Vorstel-lungen bedurften so strenger Fragen nicht; unsrerVernunft dringen sie sich auf, und wollen gehörtseyn.
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Ja wenn die Lehre von einer wunderbarenAuferstehung der Todtcn gar schädlich gewesen wäre,indem sie unfern Geist von der uns geziemendenUntersuchung dessen, was in ihm selbst liegt,was seiner Natur oder seinen Aeusterungen nachwesentlich unsterblich ist, abhiclle? wenn sie gar,