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Bon der Auferstehung,
der Tvrannen zu suchen, und ein künfti-ges Weltgericht zu glauben.
Dahin hatten Propheten und Psalmen vorbe-reitet, diese Zuversicht entwickelt die Rede gegenTyrannen, das Buch der Weisheit. Denndas Gcmüth der Menschen ist unbezwinglich; neh-me man ihm seinen Trost, seine Freude in diesemLeben; er stärkt sich mit Hoffnungen eines zukünf-tigen , eines andern Lebens. Wolle man es jetztunterdrücken und lebendig unter die Tobten begra-ben; desto muthiger erstehl's vom Tode und berei-tet eine künftige Palingenesie vor.
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Mithin sehen wir auch die Keime der verschie-denen Sekten, denen bei ruhigen Zeiten nachherdiese oder jene Lehre vorzüglich lieb seyn mußte.Der epikuraische Sadducaer blieb bei dem Buch-staben seines alten MoseS: „Du bist Erde und
„sollt zur Erde werden." Er laugnele Auferstehungund ein andres Leben, weil er sie weder bedurftenoch wollte. Der Pharisäer, der an der Ehre sei-nes Landesgcsetzcs in allen Gebrauchen und Satzun-gen hieng, cultivirte insonderheit die Lehre von Auf-erstehung der Tobten, knüpfte sie an sein gehofftesReich des Messias, und zierete sie mit tausend An-deutungen der Propheten in sinnreichen oder alber-nen Fragen aus. Er zog das Schattenreich undjede andre Vorstellungsart der alten Schriften insein System; und gründete natürlich die Haupk-secte des Landes. Der stille Liebhaber der