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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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als Glauben, Geschichte und Lehre. 97

tion bei einbrechcndem Tobe derselben patriotischgedacht und entworfen waren: so ward nachher,vorzüglich zu den Zeiten der Makkabäer, unter deräußersten Bedrängung fürs väterliche Gesetz zu le-ben und zu sterben, der individuelle Glaube derAuferstehung am stärksten bevestigt. Das ganze- Volk sah sich als Eins an; cs rief das Andenkender Väter, nicht als todter, sondern als lebenderLieblinge Gottes mit allen an sie geschehenen Ver-heißungen wie ein fortdauerndes Eigcnthum zurück,und glaubte sich verpflichtet, ein heiliges ewigesGesetz auch mit Aufopferung des Lebens zu bewah-ren. Da sah der tapfre Makkabäer (2. Makk. iS,22.) im Traum den verstorbenen edlen HohepriesterLnias, wie er für das Volk noch betete; er sahden längstcntschlafenen patriotischen Jeremias, derihm aus Gottes Hand ein heiliges, güldenes, sieg-bringendes Schwert reichte Auch für die ver-schuldeten Tobten ließ er beten und that, wiesein Geschichtschreiber sagt,edel und wohl daran,weil er an die Auferstehung dieser seiner erschla-genen Mitbrüder dachte. Denn wenn er nichterwartet hätte, daß sie aufecstünden, so wäre esüberflüssig und thöricht gewesen, für Tobte zubeten. Da er aber wußte, daß denen die fürGottes Gesetz entschliefen, die schönste Belohnungnoch aufbehalten sey: so war cs ein löblicher undfrommer Gedanke." (2. Makk. 12, 43 46.)Gleichergestalt trieb unter Tyrannen, wie AntiochuSwar, die Noth der äußersten Unterdrückung dasGemüth deS Menschen dahin, einen Richter

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