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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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Von der Gabe der Sprachen

unsre mehreren Bedürfnisse, selbst die Noth^wcrdenuns dahin leiten.

r3.

Selbst was das Symbol des Pfingstfestes zeigte,hat die Haushaltung Gottes im Lauf der Zeitenentwickelt, nämlich, die verkheiltcn Sprachenhaben sich zu wenigen allgemein bekann-ten Sprachen vereinigt, und die Apostelmachten selbst einen großen Schritt zu dieserVereinigung, daß sie, obwohl uncultivirt, allein der c u l ti v i rt estcn Sprache der Weltschrieben. Daß manche derselben sich sogar ange-nommenen Begriffen und Wertformen dieser culti-virtcn griechischen Sprache bequemt haben, wie Jo-hannes und Paulus, beförderte den Zusammenhangder Nationen noch mehr. Also verachteten sie nichtdas allgemein - ausgcbreitete Licht unter den Völ-kern , und daß es die ältesten Kirchenvater vorzüg-lich aus der alepandrinischen Schule nicht verachtethaben, zeigen ihre Schriften. Ist Gott allein derChristen Gott? ist er nicht aller Völker Gott?Christen sind kein Volk; ihre Lehre ist ein Ver-mächtnis für alle Creakur, ohne Rücksicht auf Spra-chen und Völker. Der Geist zeuget, daßGeist Wahrheit sey, woher sic komme, wosie sich finde, wie sie sich äußere. Eine Versamm-lung der Völker im Geist haßt also das Ab-schließen in geheime Winkel; sie will und befördertEine offene Wahrheit von allen Zungenin allen Seelen.

14.

Mir soll also das Pfingstfest jederzeit ein froher