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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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71
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am ersten christlichen Pfingstfest. 71

t2.

Und cS wird bleiben, dies Werk; durch alleZeiten hin wird es sich erweitern, fortbilden undlautern. Auch wenn man die Windeln, die dasChristenthum zur Zeit seiner Kindheit trug, nichteben mehr als das nun ^lus ultra des Gewandesder Menschheit ansehen wird; die Idee des Chri-stenthums, durch Geist und Wort, durch Lichtund Sprache alle Erlesenen in aller Welt zu einerausgesuchten Anzahl (eculssia) in Geist,Liebe und Wirksamkeit zu vereinigen, wird undmuß sich von Zeit zu Zeic heben und starken. AlleErfindungen des menschlichen Geistes zielen dahin;

Christenthums der Geist, und die gesam mie-te Anzahl erwählter Me nsch cn teaaleriu)zusammen, wie der Sammler und das Gesamm-lele oder zu sammelnde, der Beleber und dasBelebte. Ich wollte, daß wir im Deutschen fürdas edle Wort ecwlesin, Auswahl von Men-schen, einen andern Ausdruck als Kirche oderGemeine hatten. Das edle Wort Gemeine er-innert zu sehr an das Gemeine und Alltäglichedas zum Nachtheil des Christenthums sich einge-schlichen und festgesetzt hat. Das Wort Kircheist gar unverständlich; und hat etwas Slillste-hcndes, Lodtes in seiner Bedeutung. Lcalesia,eine Versammlungaufgerufener, erle-sener Menschen, führet den Begriff vom Le-ben und Fortleben in sich. Eben die Nicht-Gemeinen versammlet der Geist bis ans Endeder Lage.