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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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am ersten christlichen Pfingstfest. 67

in seiner freien, reinen, edlen Gesinnung Nach-folgen.

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Leider aber fieng bald im Christenthum einneues Juden - und Hcidenthum, als Knechtsdienstan. Es druckte hart auf die Volker; rohe Gewalt,Finsterniß und Barbarei hielten es fest; wodurchsind wir davon befreiet worden? Abermals durchden Geist, und zwar zuerst durch den Geist derSprachen. Nicht in Begeisterung, nicht in my-stischen Zungen kam ec hernieder; mehrere Schrif-ten, Schriften des Alterthums wurden entdeckt;mehrere Völker, Parther und Elamiter, Creter undAraber lernte man kennen; man verglich ihrenGenius, den Geist verschiedener Zeiten und Him-melsstriche; man lernte und übte Sprachen.Dadurch kehrte man nun allmählig zum reinen,ursprünglichen Sinne auch der heiligen Schrif-ten zurück; man hörte in allen Zungen die großenThaten Gottes preisen. Die Buchdruckerei warderfunden, und wie Boten des Geistes flogen jetztSchriften, Zurechtweisungen, Belehrungen, Er-weckungen unter die Völker. Es wäre undankbar,die Wohlthat Gottes nicht zu erkennen, die unszur graben, klaren Ansicht der Dinge mehrereHülfsmittel verschafft hat, als irgend eine Zeit,ein Volk, ein Kirchenvater je hatte und habenkonnte. In Auslegung der Schriften des alten Te-staments stehen wir daher den Juden weit voran;wir versäumen den Buchstaben nicht, suchen aber

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