66 Won der Gabe der Sprachen
nem Geist bis zur Vollführung des Wer-kes hat er ihn als den Herrn und Christ erwiesen-Der Bau des Christenthums also ist da, der NameJesus ist fcstgestellt; durch seine Lehre und ihreWirkung ist er den Völkern als Heiland und Christgegeben; der Geist hat ihn als einen Auferstande-nen den Völkern verkläret.
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So sehr ichs wünschte, daß die Anfänge desChristenthums nicht so gar arm an Schriften undNachrichten wären, als sie wirklich sind; so sehrichs wünschte, daß uns die Abwege der Jrrlehrer,die Einwürfe der Gegner bis aus die kleinste Spuraufbewahrt wären: so zeigen dennoch auch die vonder Kirche selbst ausgesuchten und ausbewahrten ä l-testen Belege des Christen thu ms, die wirdas N. T. nennen, genugsam, weß GeistesKind diese neue Verfassung sey. Ein Kinddes Geistes der Freiheit, der uns nicht nur vomlevitischen, sondern dem Willen und Verstände nachvon jedem knechtischen Joch des Aberglaubens undder Unsittlichkeit fceigemacht hat. „Bestehet in der„Freiheit, meine Brüder," sagt Paulus, „damit„uns Christus befreiet hat, und lasset euch nie wic-„der in ein knechtisches Joch saugen." Nicht Buch-stabe, Ceremonie, Vorurtheil, Herkommen, Gesetzeoder Zwangspflichten; sondern Geist, d. i. Lichtund Kraft der Wahrheit soll uns als Religion gel-ten. Selbst Christum solle» wir nur im Geistkennen, nicht im Fleisch, und ihm im Geist, d. i.