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Von der Gabe der Sprachen
ben, wie wir sie im vorigen Abschnitt ent-wickelt haben; nur daß der klare Ursprunghier im trüben Abfluß, die reine Originalitätin einer bloßen Nachäffung erscheinet.
14.
Denn zweitens was will eine Gabe derZungen in der jüdisch-christlichen Synagoge zu Ko-rinth sagen? Nach Jerusalem gehörte sie, zumalauf das erste Pfingstfest, den Geburtstag der christ-lichen Kirche; in das Haus Cornelius, als dieerste christliche Profelyten - Gemeine, in die Ver-sammlung der Johanncsjünger gehörte sie, zumZeichen, daß auch diese mit jener Eine Heerde unterEinem Hirten wurde. Ein wMxeov, ein Zeichenwar diese Gabe den Ungläubigen, wie Paulus sa-get; mit Nichten aber eine fortwährende oder zu er-zwingende Gabe ruhig fortgepflanzter Christenge-meinen. Daß im ersten glücklichen Augenblicke derGeist auf Viele hinabkommt; das von dem leben-den und erstandenen Christus lange und oft Gehörtewird ihnen auf Einmal lebendig; der Entwurf desA. T. ist vor ihnen; der Geist desselben belebt sie;sic sprechen treffende prägnante Worte, die jetzt inErfüllung gehen, und was sie sprechen, tönt inallen Zungen und Auslegungen wieder. Petrussteht auf, und erklärt sie; die erste Christenheit istgestiftet; die erste Gemeine gesammlet. Gefammletaus Parthern und Elamitcrn; alle Ein Herz undEine Seele. Das ist Natur der Sache und stelletsich selbst dar. Es stellet sich selbst dar, daß wennunter bcsondcrn Umständen die erste Profelyten - oder