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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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53
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am ersten christlichen Pfingstfest. 53

rS.

Denn was ergiebt sich aus dieser sonderbarenBriefstelle? Zuerst, daß auch noch im schlechte-sten Mißbrauch die Gabe der Sprachen so zu er-kennen ist, wie wir sie im Vorstehenden hergcleitetfinden.

1)Der Begabte redete geistige Geheimnisse."(i. Cor. 14, 2.) und diese fand ec nirgendsals im geheimen, geistigen Sinne des A. T.,in welchem er bis zu den Tiefen der Gott-heit Hinaufstieg.

2)Er sprach diese sich selbst und Gott," nichtachtend auf die Gemeine; diese konnte inihm finden, was sie wollte und mochte.

3 )Er sprach sie oft in Gebeten, Anrufungenund Danksagungen" zu denen aber die Ge-meine der Idioten nicht eben Amen sagenkonnte, weil sie sie oft nicht verstand.

4) ,,Er sprach sie im Geist," entzückt, so daßer mit dem kalten, gesunden Verstände nichtszu schaffen hatte, wie denn auch Paulus diesebeide aufs eigentlichste unterscheidet.

5 )Er sprach so, daß er allenfalls für narrischgehalten werden konnte, wenn ein Fremderdazu träte;" so daß Paulus schon damalsdiese ganze Gabe, die für alle Zeiten, Um-stände und Völker weder geschaffen, noch ge-geben war, weise eingeschränkt wünschte. Zugfür Zug ist also auch im Briese an die Ko-rinther die Gabe der Sprachen angege-