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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
48
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48 Von der Gab« der Sprachen

3.

Einem, sagt er, sind gegeben mehrere Zun-gen, einem andern Auslegung der Zungen. Nichtalle sprechen in Zungen; nicht alle legen aus."Den Unterschied von Beiden: sehen wir in der Ge-schichte des Psingsttages. Mehrere sprachen in Zun-gen ; Petrus legte in einer zusammenhängendenRede ihre Sprüche allein aus.

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Der mit der Zunge redet, redet nicht denMenschen, sondern Gott: denn niemand höret zu;im Geist aber redet er Geheimnisse." Am Psingst-tage traf das Erste nicht zu. Die Menge Hörle;obgleich die Zungenredner eigentlich nicht mit oderzu ihr sprachen. Dies that nur Petrus; jenepriesen entzückt die großen Thaten Gottes, undsprachen im Geist Geheimnisse: (x«Aos rc>nvLUsr« körZ» «urors denn den

Zustand der Entzückung nannte man im Geistseyn.

5.

Der mit der Zunge spricht, erbauet sich selbst;der Ausleger bessert die Gemeine." Sehr natür-lich, wenn Jener in seiner Vision nur mit sichbeschäftigt war; der öffentliche Redner spricht fürandre.Der öffentliche Redner ist also vorzügli-,,cher, als der mit der Zunge redet; es sey denn,,,daß dieser auch auslege, damit die Gemeine dar-an Erbauung nehme:"

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