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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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am ersten christlichen Pfingstfest. 48

2t.

Also gehen diese Redarten simpel dahin aus.Mit der Zunge reden XaXerv) heißt,

begeistert sprechen; mit Zungen reden, (^Xwo--crcrr§ XcrXkrv, «iroP^r^ko-^ar) vielbegcistert reden.Mit neuen, fremden Zungen sprechen(xregntg, xarvarg /Xco<7<7crrg XcrXxrv) neue Weissa-gungen , Göttcrsprüche und derselben AuslegungHervorbringen. In eigenthümlicher Sprachereden; (röra öraXLxrco XorXerv) heißt jene Götter»sprüchc, Weissagungen und Lobgcsänge also verbrin-gen, daß der Hörende beigeistert sich hingerissenfühlet und seine eigene Auflösung, seine eigene Hoff-nungen in ihnen geistig wahrnimmt.

22.

Dies wäre also die leichte Entwicklung deSPsingstwundcrs; und ob alles dem Sprachgebrauch,der Stelle und Zeit, den Umstanden, die vorherge-gangen und die nachsolgeten, den VerheissungerrChristi, den Wirkungen, die daraus erfolgten, demInhalt und Geist der Schriften des N. T. ange-messen, kurz Natur der Sache selbst sey,möge jeder sich entwickeln. Wie dort (4. Mos. n,25 .)Jehovah des Geistes, der auf Moses war,nahm und ihn auf die siebenzig Aeltcsten, dieVorsteher und Richter des Volks legte; und dader Geist auf ihnen ruhte, weissagten sie und-rcten nicht auf. Moses sollte ihnen wehren; eraber sprach: wollte Gott, daß alles Volk desHerrn weissagte und der Herr seinen Geist übersie gäbe." Gott selbst kam hernieder und entschied