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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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44 Don der Gabe der Sprachen

rede." Dies war der Zustand, in welchen Petrusdie alten Propheten setzt, wenn sie vom H. Geist,mit Nichten aber von eignem Willen getrieben, spra-chen; daher auch die Auflösung ihrer Prophczei-hungen nicht auf eignem Willen, sondern auf dem-selben Geist beruhe*). In diesem Zustande sprachendie Begeisterten von den Geheimnissen der altenGlosse und ihrer Erfüllung, nachdem ihnen jetztin neuer Zunge der Geist gab auSzusprcchen. Sohörte man die Familie Cornelius mit ZungenGott hoch preisen; so redeten die Jünger Jo-hannes mit Zungen, und weissagten. DenEbracrn war dies ein bekannter Ausdruck, daherihn der Geschichtschreiber als solchen gebrauchet.Ware was räthselhaftes in ihm, das sich aus derErzählung nicht selbst ergäbe: gewiß würde er ihnnäher bezeichnet haben-

*) Bei den Griechen war es der Zustand, in welchemman sich die Orakelsprechenden oder Gottbegcister-ten,

u. f. dachte. S. sul. kelluo. Oiiomastia. 1.I. x. n rz. Auch hatten die Griechen fürdiesen Zustand des mit Zungen Redens dasWort in guter und böser Bedeutung:

kg« ü. kTklAlgkkk. «^«rarm I-.

Svidas. S. auch die Wörter

Diodor von Sicilien sagt beiGelegenheit der Dichterin Daphne oder Manto:

ro /«g k»>Ak«?k»-, ««r«

I.» IV. 6ap, 68-