am ersten christlichen Pfingstfest. 35
art, nach meiner Gedanken- und Landes-weise.*)
io.
Es kommt jetzt darauf an, was die Ebraecfür ihre heilige Zunge und Sprach weifehielten? was sie von den verseht ebnen, und vonneuen Zungen in ihrer heiligen Sprachedachten. Hier müssen wir unsre Denkart vcrlaug-nen, und uns nach richtigen Zeugnissen dahinsctzen,wo jene standen.
ii.
Bekannt ists also, daß die Ebraec ihre Spra-che (Zunge) für die erste, vollkommenste und hei-ligste der Welt, für die Wurzel aller Sprachen,ja der Schöpfung selbst hielten. Einst, sagte ihreTradition, hatte alle Welt einerlei Zunge und Lippe.
*) Daß bei Lucas und Eins und das-
selbe seyn, setze ich als bekannt voraus.p Ii n s 1 (snnot. all dl. 1'. all ll. I.) kbeimsrlls Lsses8oridus L^iiellrii magni PSA. 8.Schleusner in dl. Qexiao dl. D.u. a. haben dazu Stellen und Beweise gesamm-let. Auch giebts der Zusammenhang genugsam,daß beide Worte Synonyme seyn sollen: dennsind alle Sprachen Apost. 2 , g — 12 . Dialekte?Nach der jüdischen Denkart freilich; diese aberwollen wir erst aufsuchen und erläutern.
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