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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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am ersten christlichen Pfingstfest. 33

Mund, Lippe, Angesicht, und so auch dasWort Zunge eine vielfache Bedeutung und An-wendung erlangt hatten. Nicht als ein Werkzeugnur, sondern als die Werkmeisterin und Bildnerinder Sprache ward die Zunge genannt und gerüh-mek. Sie war eine Verkündigen» des Herzens,seiner Regungen und Gedanken, jetzt ein Pfeil,bald ein Schwert, ein Griffel , eine Geißel. Siewandelte im Himmel und auf der Erde.*) Siefreuete sich, sprang und jubelte im Munde; siedichtete, sie meditirte. Der Pleonasmus:meineZunge spricht! sie spricht in meinem Munde, ichspreche mit der Zunge!" war den Ebräern keinPleonasmus. **)

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Mit der Zunge sprechen heißt also nachdem Ebraischen Styl nichts anders als im Affcck,begeistert, kräftig und herzlich reden.

*) Bei den Griechen, ja bei allen Völkern warenähnliche Ausdrücke, zu Lobpreisung und Kabelder Zunge gebräuchlich. S. 5 ul. kolluc.8uiä. u. f.

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<!/rt-.-.Ekra- u» f. sind gewöhnliche Ausdrücke derebraisch - griechischen Bibel. Petrus selbst in derErklärung des Psingstwunders führt eine solcheStelle an (Apost. 2, 26.) kinp^ckvA^ ^

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Herders Werke r. Rel. u. Tbeol. XI. C