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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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am ersten christlichen Pfingstfest. 17

dem, was nach Ort und Zeit hiemit verbundenwar, für eine Aeußerung des Geistes angesehen,der das Gemüth des Redenden mit höheren Gabenerfüllte. So war der Geist Gottes über Bileam ,als er feine hohen, segnenden Sprüche sagte, (4.Mos. 24, 2.) über Asarja, als er Israel patrio-tisch ermahnte; (2. Ehren., r.) über Zacharia,als er sein Volk heidenmäßig strafte. (2. Ehron.24, 20.) Ueber Saul kam der Geist Gottes, daßer entzückt sich unter die Propheten mischte! (i.Sam. 10 , 6 i 3 .) über David, als er gesalbtwar. (r. Sam. r6, i 3 .) Ec spielte 'und sangvor Saul, von dem der Geist Gottes gewichen war,und den ein unruhiger Geist quälte, (v. 14. 23 .)Bon David wich dieser Geist Gottes nicht, oder erkehrte bald zu ihm wieder (Ps. 5 i, 12. i 3 . Pf.143, 10) An seinem Lebensende rühmte er sichder Gaben des Geistes, des schönsten Besitzthumsseines Lebens, als einer Dichtergabe:So sprichtder Mann, der Gesalbte des Gottes Jakobs, lieb-lich in Psalmen Israels: Geist Gottes hat durch

mich geredet; auf meiner Zunge war sein Wort."Und wem sind die Stellen der Propheten unbekannt,da sie ihre schönsten Sprüche, Weissagungen undLobgcsänge als Eingebungen des Gottes ankündigenund preisen?

5 .

Insonderheit geschieht dies, wenn sie fröhli-che Gegenstände besingen, ja gar die künfti-ge goldene Zeit verkündigen. ,,Da fühlt Je-saias den Geist Jehovahs über sich; er fühlet sichHerders Werke i. Rel. u. Theol. XI. B