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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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i8 Von der Gabe der Sprachen

,,gesalbt, den Gedemüthigten Gutes zu verkündigen;gesandt, verwundete Herzen zu verbinden, denSklaven Freiheit, den Gebundenen Loslassung vonihren Banden auszurufen, ein Jahr der Gnade,einen Tag der Heimsuchung Gottes anzumelden,alle Traurigen zu trösten, ibne» Schmuck fürAsche, Frcudenöl für Traurigkeit, Feierkleider füreinen betrübten Geist auszuiheilcn. Ihr Namesoll seyn Baume der Gerechtigkeit, ein Pflanz-garten Gottes ihm zu Ehre." (Jes. 6r, r.)

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Konnten die Apostel anders, als also sprechen,da ihrem Glauben nach diese fröhliche Zeit jetzt dawar?Nun Christus durch die Rechte Gottes er-höhet ist, hat er ausgegossen dies, das ihr sehetund höret. Eurer und eurer Kinder ist die Ver-heißung; und aller die ferne sind, welche Gottunser Herr Herzurusen wird." Unmöglich, daß iwdieser Uebcrzeugung die Lobgesange des ersten christ-lichen Pfingstfestes, die Anreden und Aeußcrungender Apostel nicht voll Begeisterung, Hoffnung, Trostund Freude sepn mußten.

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Und so sicngen sie an zu reden, nachdem ihnender Geist gab auszusprcchen; sie priesen die großenThatcn Gottes, verkündigten die glückliche Erfüllungaller Weissagungen, die so lange gehoffte,jetzt an brechen de, neue, güldene Zeit,die Zeit der Erquickung und Ruhe. Daherdie Freude der ersten Bekehrten, die ihre Haabe