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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
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iS Bon der Gabe der Sprachen

seinem zukünftigen großen Könige,auf welchemruhen würde der Geist des Herrn, der Geist derWeisheit und des Verstandes, der Geist des Rathsund des Muths, der Geist der Erkenntniß undder Furcht des Herrn. Er wird nicht richten nachdem was seine Augen sehen, noch nach dem, wasseine Ohren hören; sondern mit Gerechtigkeit wirder richten die Armen, und für die Unterdrücktenim Lande das Recht sprechen. Das Wort seinesMundes wird der Stab seyn, womit er Landerschlagt; der Hauch seiner Lippen ein Schwert,das die Schuldigen tödtek. Denn Gerechtigkeitund Wahrheit werden ihn gürten." (Jes. rr,2 5.) Diese einzige Beschreibung sey hierüberstatt aller mehreren Stellen. Daß Christus dies

Gefühl der Gerechtigkeit, das scharfe unparteilicheUrtheil dcö richtenden Verstandes als Charakter sei-nes Geistes angebe, ist aus seiner letzten Rede(Joh. 16.) klar; wahrscheinlich ist auch in diesemSinn von Lucas die Geschichte des Ananias undder Sapphira erzählet. (Apost. 5.)

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Weisheit und Erkenntniß, insonderheitverborgene Weisheit, verborgenes Er-kenntniß, waren ferner vorzügliche Gaben diesesgöttlichen Geistes. So war Joseph ein Mann,indem der Geist der Götter war" (r. Mos. 41, 38.)so ward Bezaleel erfüllet mit dem Geist Gottesin Weisheit und in allerlei Kunstwerk" (2. Mos.3r, 3.) Vor allem aber ward Weissagung,Dichtkunst, hohe figürliche Rede, nebst

dem,