iS Bon der Gabe der Sprachen
seinem zukünftigen großen Könige, „auf welchem„ruhen würde der Geist des Herrn, der Geist der„Weisheit und des Verstandes, der Geist des Raths„und des Muths, der Geist der Erkenntniß und„der Furcht des Herrn. Er wird nicht richten nach„dem was seine Augen sehen, noch nach dem, was„seine Ohren hören; sondern mit Gerechtigkeit wird„er richten die Armen, und für die Unterdrückten„im Lande das Recht sprechen. Das Wort seines„Mundes wird der Stab seyn, womit er Lander„schlagt; der Hauch seiner Lippen ein Schwert,„das die Schuldigen tödtek. Denn Gerechtigkeit„und Wahrheit werden ihn gürten." (Jes. rr,2 — 5.) Diese einzige Beschreibung sey hierüberstatt aller mehreren Stellen. Daß Christus dies
Gefühl der Gerechtigkeit, das scharfe unparteilicheUrtheil dcö richtenden Verstandes als Charakter sei-nes Geistes angebe, ist aus seiner letzten Rede(Joh. 16.) klar; wahrscheinlich ist auch in diesemSinn von Lucas die Geschichte des Ananias undder Sapphira erzählet. (Apost. 5.)
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Weisheit und Erkenntniß, insonderheitverborgene Weisheit, verborgenes Er-kenntniß, waren ferner vorzügliche Gaben diesesgöttlichen Geistes. So war Joseph ein Mann, „indem der Geist der Götter war" (r. Mos. 41, 38.)„so ward Bezaleel erfüllet mit dem Geist Gottes„in Weisheit und in allerlei Kunstwerk" (2. Mos.3r, 3.) Vor allem aber ward Weissagung,Dichtkunst, hohe figürliche Rede, nebst
dem,