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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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am ersten christlichen Pfingstfest, 11

stündlichen Sprache spricht und ihnen die Begeben-heit erkläret, nur da gehts ihnen ans Herz; siewerden Christen. Das Wunder selbst war alsovorübergcgangen, und im Verfolg geschiehet vonihm nicht die geringste Erwähnung. Keine Spurist in der Apostelgeschichte, daß Petrus und seineMitgcnvfsen Poly - oder Panglossen gewesen. Siereden die gewöhnliche Sprache, so gut sie solche ge-lernt hatten. Paulus, der bei seiner Bekehrungauch mit dem heiligen Geist erfülletward, und der mehr in Zungen redete,als die ganze Korinthische Gemeine, ver-stehet (Apost. 14, 11.) die Lpkaonische Sprachenicht. Der Römische Hauptmann fragt ihn: ob erGriechisch könne? (Apost. 21 , 87.) und da er esbejahet, und zu den Juden gar Ebräisch spricht,(Apost. 22, 2.) erklärt er, wie er zu diesen Spra-chen gekommen, auf die gewöhnliche Weise. WareEr, wären die Apostel und Jünger Künstler inallen Sprachen gewesen; welche andre Gestaltmüßte die gcsammte Apostelgeschichte, ja alle Schrif-ten des neuen Testaments haben!

i3.

Denn diese Schriften, sind sie nicht offenbarin einer Mundart geschrieben, wie jeder heiligeSchriftsteller sie gelernt hatte und besaß; nicht aberwie ein fremder, der vollkommenste Geist sich aus-drücken müßte, wenn er die Schriftsteller, ihnenunwissend, blos als seine Organe brauchte?Schrieb Matthäus Ebräisch: so that er es, weilihm die Sprache geläufig war; ins Griechische