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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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Von der Gabe der Sprachen

schaft, von der wir auch in der ApostelgeschichteSpuren finden. Außer der Griechischen endlich ver-einigte sich die Religion der Juden mit andern Lan-dessprachen, die ihnen allgemein verworfene, un-Heilige Sprachen dunklen, gar nicht; und am we-nigsten würden Juden, im heiligen orthodoxen Je-rusalem wohnend, solche fremde Mundarten in Ne-ligionssachen ihre Zungen genannt haben.*)

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Endlich, was bewirkt dies ungeheure Wunderin der Erzählung des Geschichtschreibers? Außerdem vorgenannten Spott nichts als Verwunde-rung. Die Menge kommt zusammen und wirdverwirrt; sic entsetzen sich, werden irre; Einerspricht zum andern: was will das werden? Nurda Petrus in der gewöhnlichen, ihnen allen ver-

*) Die Abneigung der Juden gegen andre Sprachenin Ansehung der Religion ist zu bekannt, alsdaß es einer Reihe Citationen bedürfte. Allge-mein gibt ihnen über ihre Liebhaberei fremderSprachen Josephus dieses Zeugnis :meine Lands-leute schätzen die nicht, die vieler Völker Spra-chen gelernet haben, und die Rede mit Artigkeitim Ausdruck schmücken. Dies Studium, glaubensie, sey den niedrigsten unter den Freigebornenselbst mit den Sklaven gemein, wenn diese sichdarauf legen wollten. Die halten sie allein fürdie Weisen, die ihre Gesetze und Rechte genauinne haben und die Energie der heiligen Schrif-ten auslegcn können." iloseph. Ist I. x. gZr.eäir. ktavercamp.