Von der Kobe der Sprachen
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mußte sein Evangelium überseht werden. Markus,Lucas, Johannes, Petrus, Paulus, Jakobus,Judas schrieben Griechisch, jeder so gut er wußteund konnte. Nicht die kleinste Spur ist in ihrenBriefen, daß sie sich einer allgemeinen Sprachfahig-kcit oder Sprachfertigkeit gerühmt hatten; und daßihre Sprache nicht die reinste, sondern die gewöhn-lich - Jüdisch - Griechische war, die Leute in ihremStande lernen und reden konnten, beweisen ihreSchriften.
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In der Apostelgeschichte kommt noch zweimaldie Gabe der Sprachen vor. Im Hause Cornelius,als Petrus prediget, fallt der H. Geist auf alleZuhörer: sic reden mit Zungen und preisenGott hoch. (Apost. rc>, 44 — 46.) Petrus sagtausdrücklich, daß diese den H. Geist überkommen,wie sie, die Apostel am ersten Anfänge. (Apost.ar, r 5 .) Wie nun, mit wem sprach diese Rö-mische Familie in ihrem Hause fremde Sprachen?Wer wars, der sie hören, beurtheilen, mit dem siesich untcrreden konnten?*) In Ephesus fallt der
*) Man würde sich vom Hauptmann Cornelius, sowie von dem zu Kapernaum einen falschen Be-griff machen, wenn man sie für hohe RömischeOfsiciere, und das Haus des Cornelius für einenHof vieler Nationen hielte. Ein Römischer Cen-turio bekam den doppelten Sold eines gemeinenSoldaten; er war kein römischer Ritter, keinTribun; Cornelius war ein Jüdischer Proselyt,und sein Haus eine Privatfamilie.
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