am ersten christlichen Pfingstfest. 9
salem wohnt, ob er gleich unter Parlhern undLydiern geboren wäre, vermuthcn, daß er Parthischund Lybisch seine Sprache nenne, daß er sie nochjetzt in Jerusalem spreche und solche für seine ci-genthümliche Volks- und Landessprache erkenne?Die Juden waren hierin ja eigensinniger, als Si-neser, Indier und Japaner es scyn mögen.*)
n.
Und hören diese Juden sogar in ihren Spra-chen die großen Thaten Gottes reden, mit-hin heilige Sachen verhandeln; welcher Jude ver-kannte oder verläugncre seine heiliggeglaubte Spracheje so weit, daß er sie im Gebet, im Lobe Gottes,in Religionsvorträgen mit der Parthischen, Lybi-schen, Römischen vertauscht hatte? Selbst gegendie Griechische Sprache, die den Juden bei ihremHandel und Wandel unter den Völkern, zur Zeitder Herrschaft der Griechen und Römer, unent-behrlich war, hatten sie lange Zeit, und die Judenin Palästina fast immer eine große Abneigung, so-bald heilige Sachen in ihr verhandelt werden soll-ten. Als die Juden in Alexandrien sich auf dieGriechische Sprache und Philosophie legten, so ent-stand zwischen Judäa und Aegypten, zwischen He-bräern und Hellenisten eine fast unaustilgbare Feind-
*) Sosexk. 1°. 1. gg2. ocl. Haveraamp. Ov ncriv
/cLi' , sagt Orige-
nes wider Celsus I. 2. x. 80. eä. Zpenaer.ütÄrn y'k sagt Spidas (Laixk/Uo?) Nd-r
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