8 Von der Gabe der Sprachen
mn, wo irgend sie in der Römischen Welt wohn-ten ; und eben das will Lucas.
10.
Wenn Griechische, Römische, Französische,Englische Colonien von Dialekten reden, in denensie geboren sind; wer verstünde darunter etwasanders als Griechische, Römische, FranzösischesEnglische Dialekte? schwerlich die Sprachen derVölker unter denen sie leben. Gilt dieses nun vonVölkern und Zeiten, die unstreitig viel Sprachge-lchriger sind, als dieses Volk und jene Zeiten cswaren; wer wird von einem Juden, der zu Jeru-
des, sage ich, daß sie die Hauptstadt sey, nichtdes einzigen Landes Judäa, sondern vieler Län-der : denn aus ihr sind ehedem Colonien geführt,nicht nur in das nachbarliche Aegypten, Phöni-cien, Syrien, Cölesyrien; sondern auch weiter-hin nach Pamphylien, Cilicien und mehrern Ge-genden bis nach Bithynien und an die äußersteKüste Pontus. Gleichergestalt in Europa nachThessalien, Böotien, Makedonien, Aetolien, At-tika , Argos, Korinth und in die vorzüglichstenGegenden des Peloponnesus. Und nicht nur dieProvinzen des vesten Landes sind voll JüdischerColonieen, sondern auch die berühmtesten Inseln,Euböa, Cypern, Creta. An die Juden jenseitsdes Euphrats nicht zu gedenken. Denn einenkleinen Strich Babyloniens und andrer Präfec-turen ausgenommen, sind alle Städte fruchtbarenGebiets von Juden bewohnt, klrilo <le legst.
Uli Lajuni p. 10Z1. Z2.
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