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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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am ersten christlichen Pfingstfest. S

den Geistes betrachtet hat; denn daß keine Krank-heit, daß kein Fieber uns ungelernte, nie gehörteSprachen beibringen könne, ist ein Axiom jedervernünftigen Semiotik.*)

S.

Um so aufmerksamer müssen wir also auf je,lies Wunder des Psingstcages seyn.Sind nichtdiese alle, die da reden, aus Galiläa? Wie-ren Wir denn, ein Jeglicher Seine Sprache, dar-innen Wir geboren sind? Parther und Meder,,und Elamiter in Pontus,k Asien, Aegypten, an'den .Enden der Lybicn, Ausländer von Rom,Kreter, Araber; wir hören sie in unfern Zungenreden! Sie enlsatzten sich alle, und wurden be-stürzt; denn cs hörte ein Jeglicher, daß sie mitseiner Sprache redeten."

6 .

Deutlicher, scheint cs, kann nichts erzähletseyn; und dennoch setzt eben der Geschichtschreibersogleich hinzu:Die andern aber hatten's ihrenSpott und sprachen: sie sind voll süßen WeinsiDurch diesen Zusatz (scheint es) wird Alles undeut-lich. Denn wo ist der Rebenhügel voll süßen Wei-nes, an dem man fremde, ungelernte Sprachenplötzlich lernet ? Wo er auch fey; Alt und Jungwürde zu ihm wallfahrten.

*) Betrachtungen über die Wissenschaft der Sprachenbei den Besessenen, sehe man bei Bayle, Art.Lrnnäisr, L. Der verständige Huart glaubtesie noch in seiner Prüfung der Geisteskräfte.