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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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4^4 Beilagen.

Agathokles und Minna schienen am meistencinzuwilligen. Ich brachte also das Gespräch indie Frage: ob nicht unsre Idee des Feierlichenblos Absonderung von Arbeit, Erholung sey, oderwas sie bei solchen, die von nichts auszuruhenhakten, die immer ruhetcn, würde? Offenbar beiLenen ein Außerordentliches von Gefühl, von Er-hebung und Anstrengung des Geistes wir nennenes mit einem WortAndacht!" Ob es nichtlohnte, dies dunkle Gefühl erst psychologisch zu ent-wickeln, dann menschlich mit Werth und Unwerthzu beherzigen?

In außerordentlichem Zustande ist die Seeleimmer, entweder im Anschauen eines Glanzes,oder in einer gewissen großen Erwartung.Mich dünkt, beide Zustände richten und nuancirensich so vielfach nach Temperamenten : die eine Seeleschwebet, findet sich in sanftem Schwünge: die

andre staunet, und ist dem Erstaunen nahe: diedritte grauset: die vierte schwimmet in Licht undWonne Eine kann sich oft die Andacht der an-dern nicht oder kaum denken; alle aber haben dochdas gemein: eine Art von Entzückung, Still-stand, gleichsam Aufhalt der IdeenLeere, Kluft in der Seele, als wenn was Großesfolgen sollte.

Schon immer ein sehr mißlicher Zustand nachdieser Psychologie, sagte Agathoklcs. Denn wenndas Staunen, die Intuition nun von einem Ge-genstände wäre, der keiner Intuition fähig oderwürdig ist; oder wenn sie zu ängstlich gesucht wird,