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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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421
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Weise alles ins Große getrieben und gewählt l WelcheFigur der harte, starke Johannes gegen den sanf-ten, kommenden Christus! Mit Ankündigung, Ge-burt, Gestalt, Aufzug, Lebensart, Wüste, Pre-digt und jedem Laut seiner Stimme und der Stim-me Christus über ihn, welche Gestalt! Er hält denGrund des Vorgemähldes zum Neuen Testamente!der größte der Weibsgebornen,weraber der Kleinste im zweiten, nähern Reich Gottesseyn könnte, größer, als Er!"

Christus kam! der Sohn! der Erbeüber Alles! Abglanz des Urlichls GotteS! Jenergroße, ewige Gedanke, der vor der Welt warund durch den Alles geworden ist, was da ist: erward Fleisch und wohnte unter uns, und strahlteuns Herrlichkeit! sichtbare Herrlichkeit des Einge-bornen vom Vater! voll Wahrheit und hoher Gna-de! Wenns möglich wäre, die Vorstellung desMaximum in der Natur im Symbol des Mi-nimum sich zu denken: so, siehe da Christus!

Abbild der Gottheit in der Gestalt des sün-digen Fleisches. In ihm das ganze Maas derGottesfülle wohnend, und in Knechtsgestalt! inder tiefsten Erniedrigung bis zum Kreuzestode! Michdünkt, selbst der ganze Geist seiner Geschichtschrei-ber und Boten, Evangelisten und Apostel nimmtdaran Theil! Schätze der Erkcnntniß, des Affektsund der Goltesfülle, in welcher armen, einfältigen,schlichten, irdischen Scherbe!

Der Sohn Gottes ließ sich hernieder! der cin-gekleidete Gott wandelte wie? wo? wozu? was