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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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darauf beziehen. Lasset uns predigen, wenn wirsollen abfolviren und kontestiren, wenn wir sollenheiter untersuchen, tief, genau , vollständig betrach»ten , auch wo es Pflicht ist. Ein immer feierlicher,zumal Kontcstationsstyl, vielleicht ist er der Hellen,allseiligen Untersuchung der Wahrheit nichtimmer vortheilhaft. Wie Periode, so wird auchDenkart voll weiter, feierlicher Eingänge, die unsreVerächter Priesterperioden nennen, sie mit unfernbeinahe abgelegten Ornaten vergleichen, und wenig-stens zeigt sich in diesen nicht der volle Wuchs einesgesunden, ganzen Körpers. Helle, tiefe, allscilige,vollendete Untersuchung einer solchen Wahrheit, füralle Milbrüder, Menschen, Christen! gewissermaßendie Hauptfrage, worauf Anwendung des Christen-thums und Predigtamts beruhet, die mit allemLichte, Treue, Warme gesagt, wäre das, auchohne Versicherung, kein Priestcrwcrk? Kein Opferauf Gottes Altar? Zumal durchgängig vom Gefühldes Zwecks und Wesens der Offenbarungdurchdrungen, wahrlich ein vom Feuer des Herrnangeglühtes Opfer!

Meine Meinung ist nur Eine. Sie kamhier nur beiläufig, um zu zeigen, daß wirklichPrediger-Ton kaum rechter Ton auch der theologi-schen Untersuchung, Aufklärung, Er-bauung sey; daß, wenn diese sich zu einer ge-wissen Klarheit erhebe, sie Dogmatik, und