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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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Zwölf P rov in zial k> tter. 41L

Aber wäre nicht die Kraft Gottes, die anuns wirkt, so ein stilles einförmiges Gesetz der Na-turordnung, als Schwere, Licht" u. s. w. ? Magsie's seyn, wi c's v i e l l c i ch t, wenn ich michso hoch heben könnte, gewiß wäre: aberdies allgemeine Gesetz, was ich nicht übersehe, nichtbegreife, nicht beweisen, nur mulhmaßen kann,was kanns in der Anwendung Helsen? AllesAllgemeine besteht nur im Besonder»: und daich dies nicht erklären kann, wie denn mich ansAllgemeine wagen? Gott muß doch so innig iwmich wirken, als ob er einig in mich wirkte.Modisicirt sich die Schwere, das Licht und alle Na-turkräfte jedem kleinsten Theilchen jedes Körpersnicht innig und eigen? und besteht nicht ebenallein daraus Hauplbegriff der Universalkraft, derSchwere, des Lichts? u. s. w. Abstraktion ist nurWahndunst schwacher Geschöpfe, die Wolkesahen, weil jeder Tropfe der Wolke ihnen undeut-liches Bild blieb! Gemeinort und Regel, zurKrücke weiterer Abstraktionen gut: aber dem ein-zelnempfindenden, handelnden Wesenkann die Hülfskrücke wenig helfen, und vielleicht,unrecht angewandt, schaden. Jeder Stein fallt,als ob er von keiner andern Schwerkraft wüßte:Abraham traut, Christus betet, als ob seinGott ihm der einzeln innige, gegenwärtige Gottsey Der Gedanke des Philosophen ist klar undhoch, aber wie oft nur erkältend und sich als Tropfein den Ocean verlierend!

Kann ich mir nun überdem aus diesem zuhohen, allumfassenden Principium wenig oder