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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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An Prediger.

geben, wo Rechtschaffenheit (vielbedeutendesWort! Schall, der so viel schallet, daß oft garkein Ton in ihm tonet!) und Gott und Gewis-sen und Ewigkeit und — und — ausschließendgepredigt würde! Unseren Zeitalter vielleicht a u chvortheilhast und in der neuen offenbaren Absonde-rung Uebergang zu neuem Lichte! Giebts nichtProfessoren der Moral auf Akademien? warumsollts nicht solcher auch , über Jesus, Seneka,Epiktet, S h a f t e s b u r i, Voltaire in Kir-chen geben können? Die Kirchen gar nach ihneneingctheilt und nach Klassen und Zwecken, Bil-dungs-Akademien für den L a n d m a n n,Pächter, Bürger: Philosophen aus aller WeltEnde, der Sekten unbeschadet, unter den Flügelnder Moral, welche Aufklärung, Nutze! — nur,daß (Sottise unwichtigen Skrupels!) das HäufleinChristen volk und der Thor von Prediger,der etwa Christ sepn wollte, daß der sich eineandre Kirche erbäte!— Als solcher ist ihm die Of-fenbarung nicht Aufgehänge zur Moral, Licht, was,mit anderm Lichte, doch auch Licht giebt, sondernThatsache! Grund des Glaubens undseiner Pflicht! Gebäude der Entwick-lung des Menschengeschlechts in dieEwigkeit hinüber! Als solcher ist ihm Je-sus nicht etwa auch ein guter Mann und Lehrerguter Moral, sondern Erlöser der Welt!Mittelpunkt des menschlichen Ge-schlechts! Vorbild christlicher Voll-kommenheit iir die Entwicklung derEwigkeit hinüber! Als solcher glaubt er,nicht etwa hieraus blos einige Fasern ausflocken zu