An Prediger.
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nicht zu beiden Seiten hin blicke und michhin bilde, wo Gott mir Aussicht gewährt: Reli-gion in eigentlichster Bedeutung, noch Inhalt,Zweck und Vortrag, also der einige Schatz füralle Kräfte der Men sch heit! in jedemUmfange, jeder E n t w i ck l u n g, und f ü rihre ganze Existenz hinaus.
Mich dünkt, die kennen die menschliche Seeleunrecht, die sie in Einer Kraft ausschließendstimmen und treiben wollen! Wie wenig im Leben,was immer aus deutlich erkannten Beweg-gründen, als p h il0s0 p hi sch e P flich t gethanwird? oder was, wenns so, eins gegen hundert,erkannt wird, alsdann noch lebhaft wirke?Die Seele, kennt sie einmal ihren Körper? hat sievon seinen Sprengfedern, sofern sie Neigungen, so-fern sie Triebe der Handlung werden, im mindestenKunde? Hat sie zumal in dem Augenblicke davonKunde, da sic handelt, und soll sie nach philoso-phischer Moral nicht eher handeln, als bis sie da-von Kunde habe? Geht nicht alles bei uns ausSinnlichkeit, auf Sinnlichkeit zurück? bauen tau-sendfach mehr auf Glauben, als auf aufge-klärte Regungen, Bewegungs gründeund wie der Kram weiter laute. — Ich weiß nichts,was so allgemein auf den Menschen und auf dengroßen, starken, wirkenden, nicht in Philosophie undAndächtelei kränkelnden Theil der Menschen wirke,als Religion in ganzer Bedeutung.Welcher Prediger wird nicht gefunden haben, daßer mit bloßer Moral aus löblichen, deutlich er-