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An Prediger.
und kein Prediger! Der Beichtvater, der mich ineiner Beichtermahnung auf die löblichste Weise aneinen Zug meines Charakters erinnerte— Pasquillantund nicht mehr Beichtvater! Ihm wird darum seinGeld ins Haus geschickt, daß er schweige! der michendlich gar im Hause mit einem Wort oder Winkestörte — aber dazu sind unsere Seelsorger zuartige Gesellschafter, die wohl wissen, was auchguter Ton ist — und so bleibt die Sache über-haupt auf dem ruhigen Pfade, der immer ja derbeste ist. Amen!
Und so noch nur ein Wort an dich, BoteGottes zur wahren Wohlfarth deiner Brüder!Wenn es kein abgckommenes Wort ist, daß jederseine Seligkeit mit Furcht und Zittern schaffe, undes kein Wort des Wörterbuchs ist aufzuschla-gen oder auszumerzen, Wächter deiner Brü-der! Und alle Zeugen der Schrift deine Mu-ster! und das noch die einige Art ist, wie innigeKraft des Wortes Gottes erhalten wird — keinweltliches Gesetz wird dein Gewissen und deineEmpfindung hindern, dein Amt als mehr alsTugcndlehrer zu führen, nicht vor Menschen,sondern vor Gott! und keine Kasuistik und Pa-storaltheologie es dir bestimmen dürfen, wie duohne wahren Anstoß bürgerlicher-, Staats-und Sittcnbeziehungen Seelen suchest und findest,Lastern cntgegenredest und entgcgenhandelst, ihreWurzel, so weit deine Hand reicht, nicht wegzu-schieben, sondern wegzurotten trachtest! Allesunvollkommen freilich und im Kampfe! Dei-ner Zeit erliegend und unterliegend — welcher gutenSeele giengs anders? Auch der Fruchtbaum in der