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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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348
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An Prediger.

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Gottes bauet, und nichts minder als alle Wege,Plane und Materialien in allen Zeiten und Welten,wie ein paar gefundne Grashalme, darin verflucht— wer schaudert nicht der philosophjsch-metaphyst,schen Höhe?

Und endlich wie vorgetragen! wir ent-fernt! kalt! auf metaphysischen Schrauben oderStelzen! ein schönes, aber flaches und leeres Schat-tenspiel abstrakter Begriffe und Worte! —Und das soll allgemein würkcn? das die un-gläubige Well belehren? Darum sehet ihr auchso herrliche Folgen, daß keiner mehr so ein Ding,was Religionsbeweis heißt, fast anzusehen trauet!Wirfts, wenn er auch kein Freigeist ist, beinaheungelesen weg, weil er doch immer dieselbe meta-physische Wachsnase, nur vielleicht mit der Stiegeeines neuen Mittelsatzcs etwa aufgestutzt erwartet!

Ich mag auch hier kein Unkraut ausrupfen, inFurcht, vielleicht den Weizen mit zu beschädigen:noch ists im mindesten mein Zweck, einem Bcweiferder Religion unsrer Zeit seinen Lorbeerkranz anzu-tasten, wenn er auch nur das Ansehn einer schlech-ten dürren Tanne hätte. Ohne Zweifel sollte sichan metaphysische Beweise kein andrer alsein wahrer Philosoph, der sich doch wenigstens inder Sprache der Metaphysik geübt hatte, wa-gen: und gegen die Voltaire, Bolingbrocke,Hume und Montesquieu, wenn er auch dreitheologische Hüte trüge, kein Andrer schreiben, alsder diese Herren, die einmal in der großen