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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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helfen? Und wenn ich fände, daß gcsagtcrmaßcnalles von ausfen Herkommen müsse, weil voninnen doch gerade zum Gegent heile hoherBeruf liegt: wie würde ich mich nun anders anStaat und Obrigkeit wenden, als Hume? Nichtdiese für Geistlichen warnen! sondern sie recht da-gegen aufbringen, daß sie das Ucbcl sehenund besser n. Schafft, würde ich flehen, ihr,die ihr alles schafft auf Erden, schafft die Anlasse,Fallbrücken und Gelegenheiten weg, die so vieledle Menschcn-Seelen in einem ganzen von euchanqcordneten oder tolerirtcn Stande verderben! hierden unwissenden, abergläubigen Haufen, den jetzt,wie ihr sagt, ein Pfaffe also betrügen mußdas ganze Medium des Aberglaubens und Be-truges , zumal eure Weiber und Kinder,an die sich zuletzt alles hangt, schafft sie weg, lie-ben Herrn, oder die Priester, und bessert da-gegen durch Zolledikte und Hu m e's moralisch-politische Diskurse! Welcher Staat wirdMordbrenner nähren? oder welcher Mordbrennerbrennen, wenn er nicht kann und darf!oder sehetihr nicht die Versuche dieser Gesellschaft, die alsGesellschaft immer durch Ehrgeiz, Geiz und Ver-folgungsgeist getrieben seyn wird? Das Tempera-ment der Religion ist ernsthaft und majestätisch!Keine Munterkeit, vielweniger ausschweifendes Ver-gnügen erlaubt! In Religionen, auf spekulativeGrundsätze gcbauet, und wo öffentliche Reden einenTheil des Gottesdienstes ausmachen, kann manauch voraussetzen, daß die Geistlichen einen ansehn-lichen Theil der Gelehrsamkeit werden besitzen w o lq