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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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318
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An Prediger.

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wiederholen brauche: eine kleine nähere KenNtnißder Sitten alter Volker und was Priester bei ihnenwaren, würde schon diese Vorwürfe sehr abstimmen.Won den ägyptischen Priestern, von denen Hr.Michaelis seine Verlheidigung hergenommcn, hatman jetzt einen ausführlicher» Traktat, und hieraus der Geschichte eines Landes, das weit vonAegypten ablag , eine Stelle. Sie zeige wenigstens,daß Pricsterstand auf solche Weise National-stand worden, auch nicht wieder allein ägyptischerPfaf f en b etr ug gewesen , von denen etwa derLevite Moses gelernet.

Von der Nationalversammlung deralten Deutsche n."

Edlen und Wehren oder Gemeinewaren also zwei neben einander stehende und voneinander unabhängige Stände. Letztere machteneigentlich den Körper der Nation aus; und aufihrer Bewilligung ruhete alles. Sie waren Erster»zu nichts verpflichtet. Und es ist eine bewunderns-würdige Sache, daß sie sich in Sachsen bis aufKarln den Großen in dieser vollkommenen Unab-hängigkeit gegen die Macht der Gefolge haben er-halten können, da sic kein Gesetz gehabt zu habenscheinen, wodurch die Gefolge auf gewisse Weisewären cingeschränket worden, und der Adel auchdamals schon Schlösser und Vestungen besaß. Inder Nationalversammlung erschienen beide Ständebeisammen. Der Priester und keine andereObrigkeit handhabcte darin die Ordnung. Es redete,