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An Prediger.
des Menschengeschlechts, die kein andrer Stand er-setzen konnte: als solche begann er vom Ursprüngedes Geschlechts, trug lange unter einer unmittelba-ren Leitung Gottes bei, empfieng Segen unter jedemWeltzustande mit innerer Kraft, wie dasSamenkorn des Winters auch unter Schnee undEis fortzudauren und wiederaufzuwachcn — Win-ter nun um uns oder Sommer! die Kraft dauretauch jetzt fort, regt sich nur unsichtbar undverborgen auch jetzt; und die Kraft, mit der Hülle,die sie entschließt, war und ist ursprünglich Got-tes. Auch mit dem unreinsten Koth bedeckt, auchvon der garstigsten Hand in den Koth geworfen:im Wesen des Samenkorns ist und bleibt gött-liche Macht: erste Bildung der Welt und desMenschengeschlechts.
„Wir wissen es, wie wir zu unfern Aemternkommen!" Allerdings! und leider! wissen cs viele,daß sie nur zu natürlich dazu kommen sind — wasschadet das aber dem Wesen des Amts, demUrsprung und edlen Zweck seiner Stiftung,den jeder Edlere, als „nicht von Menschen, son-dern von Gott empfangen," zum Ziel haben muß,oder er lauft ins Üngewisseste der Dämmerung. Hatauch zu unfern so erleuchteten Zeiten die gesetzge-bende Macht noch so große Lücken, daß oft zu na-türliche Schlupfwinkel „wie wir zu unfern Aemtcrnkommen," möglich sind: habe sies! Ihre Schuld,und nicht, als Stand, als Amt betrachtet, dieunsre! Sind, seitdem glorreiche Dcgenknöpfc undFeldschmarren-Angesichter Engel Gottes auch in derKirche aussenden, oft, „wie wir zu unfern Aemtern