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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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Zwölf Provinzialblatter. 299

kr asten, als ich mir ihn, lebend und sterbend,und wieder in den mannichfaltigsten Zustanden sei-nes Menschenlebens lebend, als Jüngling und Lehr-ling unter der Hand Gottes, da die erste Stimmeihn segnete allein unter Thiercn des Feldesund da er aufwachte und sein Weib, die Mutteralles Menschengeschlechts, umarmte! und da diezweite Stimme Fluch über ihn sprach! und da erdie ersten Anfänge machte, im Schweiß seines An-gesichts zu säen, und Dorn und Disteln zu ernten!und wie er den ersten Sohn! und den zweitenvon ihm erschlagen erblickte! und einen neuen vonGott gegebnen seine Hütte bauen sah! und seligeGeschlechter sich um ihn sammlen! und Gottes Lei-tung und Segen stuffenweise in sichtbaren Fortgän-gen über sie walten, und nun dem Tode isich na-hend , aus der Stelle! höchste Höhe und zugleichdunkelste Tiefe! Adam, der alle das erfah-r en, erlitten, gethan, erlebt harte!Stammvater und gewissermaßen Inbegriff desganzen Geschlechts! Hieroglyphe dessen, wasAlle nur erfahren, leiden, erleben undlhun sollten! Der Adam, wie ich ihn mirals solchen nicht denken, nicht nachempfinden kann(denn wer bin ich Zärtling meines Jahrhunderts zuihm, der Urfülle der Menschheit!) sondern ihn nurin dem leisesten Lispel dunklen Gefühls aus derganzen Masse der verlebten Menschheitund geschehnen Gottesoffen bacung ahnde Der Adam, wo ister? wer hat ihn geschildert? werkönnte ihn in einem Augenblick schildern, daß cs Wort-gcschwatz von Epopce, Empfindungs-Kreisel vonDrama würde? Etwa Ein Strich, Ein Machtzug von