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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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279
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junger Geistlichen aufd. Akademie. 27g

rend ihrer Candidaturjahre zu leiten, zu bessern,sortzuleiten. Fremde Religionsvcrwandte staunen;der Menschensinn und der Geist des EhristenthumSstaunen noch viel mehr. Bei diesem war Uebung,Uebung durch Grade, seine Gcundcinrichtung;jener, der Menschensinn, fragt:

Wie? künftige Lehrer ganzer Gemeinen ohneeigne praktisch-gebildete Belehrung? künftigeFührer der Gemeine ohne eigne Sitten undFührung? Und das zu unfern Zeiten,wo mans endlich muß einsehen lernen, daßauf eine weise Stimmung und auf eine ver-ständige Führung der Gemülher viel, vielankommt! Und daß am Ende doch, beiallen unfern Künsten, es Niemand ist, derder Menge, zumal auf dem Lande, biefeStimmung zu geben vermag, als ein mitAnsehen begabter, verständiger Geistliche."

Sehr verwildert müßte die Denkart eines Lan-des scyn, die dies nicht cinsahe, und diesen leerenwüsten Platz der Nichtbildung zukünftigerGeistlichen nicht mitleidig für die Gemeinen,grausenvoll für die zukünftige Menschheit fühlte.Daß also die Frage eine unparthciifche Beherzigungwohl verdienet.

2.

Stellung der Frage.

Universitäten gerade entgegengestelltwünschte ich nicht die Frage; denn