an Theophron. 261
lesen wird, einer der schönsten Schriftsteller bleiben— Schade, daß.Bö hm die Ausgabe von ihm, dieer dem Thuan der Engländer entgegensetzen wollte,nicht ausgeführet. Eine Geschichte des Pro-testantismus, wo er und etwa Salig aufge-hört haben, fehlt uns. Eomenius und l'En-fants Geschichte der Hußiten, Neals Geschichteder Puritaner, SewelS der Quackcr, Regen-boogs der Remonstranken, Schl) ns der Menno-niten, Cranz der Herrnhuter u. st sind bekannteBücher; vollständige gute Geschichten der So einiei-ne r, Wiedertäufer, Freidenker, Schwär-mer u. f. haben wir, meines Wissens, noch nicht,ob wohl Vorarbeiten und einzelne Beiträge dazugenug sind. Eolbergs platonisch-hermetischesEhristenthum taugt nichts; Füßli Beiträge zurKirchengeschichte, die insonderheit Schwärmer, My-stiker , Manichäer u. st durch alle Jahrhunderte be-treffen , ist eiist Werk voll Materialien, aber unor-dentlich und sauer zu lesen. Veausobre Ge-schichte der Manichäer und älterer Sekten ist einsehr lesbares nur gelinde-parthciischcs Weck. Wennwir einmal zusammen sind, wollen wir Millerund Nößelt durchgehn, und ich kann Ihnen so-dann kurz, was ich kenne und nicht kenne, sagen:denn alles zu wissen und gelesen zu haben, istWind; dazu reicht nicht das menschliche Leben. Inder Reformationsgeschichte fremder Länder steht B ur-net von England, Robertson von Schottlandoben an; die Deutschen haben bei der Reformationihrer Provinzen, Flecken und Städte meistens zuweitlauftig und ausführlich erzählt. Wir haben