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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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237
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an T h e o p h r o n. L37

Ausnahme und laßt sich durch alle erbettelte politi-sche Gründe nicht wegstreichen aus der Geschichte»Er ist ein harter Fall, wie hier ein Erdbeben, dorteine Wasser- und Hungersnot!,, eine Dürre, Kriegund Pestilenz, die auch in Gottes Reich, nach sei-nem Befehl und Zulassen geschehen und sich nichtwegraisonniren lassen von der Erde. Jene Erobe-rung geschah durch menschliche Hände; aber wie un-gern gierigen diese daran! sie sündigten ja nicht inexcs 8 su, sondern in äsksstu, und mußten selbstdafür büßen. Also sieht man, daß diese Reihedurchaus nicht in die Reihe blos menschlicher Be-gebenheiten gehört oder gar gehören soll, die sichdurch ein altes Anrecht der Vater an ein Land, dassie vor Jahrhunderten selbst geräumt hatten, oderdurch die Allernative, daß den Einwohnern ja nochdie Beschneidung oder die Flucht möglich war, oderdurch das harte Kciegsrecht der damaligen Zeit oderendlich gar durch die übermachten Sünden der Na-tion pur menschlich rechtfertigen liesse. Wehedem Velk, das ein andres Volk austilgcn will, umseine Sünden zu strafen! Wehe dem Götzcnpric-sier, der ein Buch äs opiimo iinpsric» s. corir-msntarius in lidrurn lloouss als eine Politik fürunsre Zeit schreiben wollte! Dazu steht das Factumnicht da! Dafür Habens die Israeliten selbst nichtangesehen. In seinem Kriegsrecht befahl Moses dergrünen Bäume auch in Feindes Land zu schonen,und Menschen sollten nicht geschont werden? Da-durch, daß ein Fremdling wie Abraham einigemaldas Land durchzieht, sollen seine Nachkommen dasRecht erhalten, nachdem sie sich Jahrhunderte inein ander Land gewandt, cs mit stürmender Hantz