dreier akademischen Jahre :c. »83
Anmerkung 3. Bei dieser Geschichte bieteman seinen Geist ganz auf, immer für sich zu be-merken: was erfunden und etwa nicht erfunden?wies gefunden und verlohren, verschlimmert undverbessert sey? u. f. Unvermerkt werden Bemer-kungssatze, Erfahrungs-Regeln, und vielleicht eigneBlicke und Erfindungen werden; wenigstens weißman, an welche Personen und Zeiten man sich mitsenrer ersten Liebe und Nacheiferung zu halten habe.
IV. Im dem ersten Jahre gings nicht wohlan, neben den alten auch neue Sprachen zu treiben,damit der Eindruck jener rein und ganz würde; indiesem Jahr ist weniger Verwirrung des Geniusderselben zu befürchten, man kann also etwa Einederselben als Nebenstudium zur Erholung treiben.Französisch oder Englisch oder Italienisch: jenes istzum Umgänge, Englisch zu den Wissenschaften, derTheologie insonderheit, sehr nützlich; vergleichungs-weisc kann Italienisch am spatesten erlernt oder amersten entbehrt werden.
Anmerkung r. Mehr als Eine Sprachetreibe man abermals nicht auf einmal; man wechslewenigstens, wenn man nicht schon gute Fortschrittegemacht hat, nach ganzen oder halben Jahren. Amwenigsten vertragt sich Englisch und Italienisch zu-sammen , wenn man die Anfangsgründc lernt.
Anmerkung 2 . Au diesen Sprachen Wahleman im Anfänge nichts theologisches, sondern das,wobei man am meisten den Genius der Sprachelernet. Zum Französischen, als der Sprache desUmgangs, Gespräch, Komödie, Deklamation, leichteGeschichte; zum Englischen, Dichter und lehrende