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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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171
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dreier akademischen Jahre rc. 171.

lichen Theologie, lerne. JstS möglich, so fangeman mit einer Psychologie, in der auch dieLogik gelehrt würde, an. Wo nicht, scy man mitdieser allein zufrieden; suche aber den Lehrer aus,der sie am bildendsten, sofern sie sich auch aufSprache, Kritik, Geschichte, sinnliche und schöneGegenstände, Erfindungen, Wahrscheinlichkeiten u. dgl.erstreckt, liefet. Ihr setze man, wenn cs nichtüberhäuft, einen Thcil der angewandten Ma-thematik oder die allgemeine Natur lehregegenüber; vorausgesetzt nähmlich, daß man dieeinfache Mathematik schon von Schulen gebrachthabe. Ins zweite halbe Jahr »erspare man Me-taphysik und Moral; doch ists auch kein Fehler,wenn man jene mit der Logik zugleich höret. Mantreibe sie als die Wissenschaft allgemeiner Begriffe,genauer, wenigstens in Worten strenger Definitio-nen , die in alle Wissenschaften Blick giebt. Inder philosophischen Moral ist der der beste Lehrer,der sie auf Psychologie und Geschichte der Mensch-heit zurückführt, also auch mit der Ethik dasallgemeine Natur- und Gesellschaftsrechtverbindet.

Anmerkung i. Es ist gleich viel, zu wel-chem System der Lehrer sich bekennet; wenn er cSnur gründlich weiß und dabei selbst denket. DaSL e i b n i tz - W 0 l fisch e hat den großen Vorzug derDeutlichkeit, der Ordnung der Begriffe und durcheinige spätere Schriftsteller, auch der Schönheit.Ohne dasselbe kann man die Schriften einesBaumgactens, Bilfingcrs, Kästners,Mendelssohns, Sulzers, Kants, Rei-