Briefe,
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es weder Sitten noch Religion mehr geben wird;es scy denn, daß man auf der einen Seite dcihinkomme, die Kirche von diesen horten Köpfen zureinigen, indem man niemand zur Picsterschaft zu-läßt, als Männer, die erleuchtet und durch über-legte Erziehung menschlich und ihres Standes werthgeworden; und daß aus der andern Seite man da-hin komme, die Wahrheiten der Philosophie so Helleund populär zu machen, daß die elenden Sophis-men der Philosophen von der zweiten Gattung selbstKinder nicht mehr überreden —
Welch ein Reichthum von Ideen, über diewir künftig zu reden haben! Lassen Sie uns,
m. Fr., unter dem Traurigen Zwist von Meinun-gen , der jetzt die Theologie zerreißt, und in demkalten Aphelium, in dem die Religion vielleichtüberwintert, dennoch getrosten Muths nach derwiederkehrenden Sonne blicken und auch in der dun-keln Nacht brenne unsre Lampe!