Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
Entstehung
Seite
103
Einzelbild herunterladen
 

das Studium der Theologie betr. roL

einigen, selbst Griechen und Römern, verlohrenhaben. Ich will nur von der christlichen Epochereden; doch mich nicht eben an die Theologie bin-den. Augustins Confeßionen, die Ihnen ohneZweifel schon bekannt sind, wurden auch dadurchnützlich, daß sie Pe tra rka's Confeßionen veran-laßten, welche letzten eine interessante Schrift sind.Sie haben mit zu den lehrreichen IVlemoirss eisks'trargns beigetragen, aus denen man diesen füralle Wissenschaften merkwürdigen Mann von so vir»len Seiten kennen lernet.*) Cardans, Bucha»nans, Thuans, noch mancher andern eigne Le-bensbeschreibungen gehören zwar nicht hieher; dieerste aber ist für einen gesetzten Mann, wenigstensals psychologische Seltenheit merkwürdig. HuetiicornrnsntLrirm cls rekuo aä euirr psrtinentibu»sind hie und da kleinlich; aber lehrreich und ange-nehm, sowohl für den Theologen als Philologen.Petersens Leben von ihm sebst beschrie-ben (ich schreibe, wie mirs ins Gedachtniß kommt)zeigt den liebenswürdigen, geistvollen und kindlichen,nur über gewisse Punkte sehr schwachen Mann inseiner ganzen Gestalt, und dabei lernt man mancheandre neben ihm kennen, denen cs nicht eben zurEhre gereichet. Von des AntisteS BrcitingerSLeben hat Pfenningers christliches Magazin

*) Sie sind in einem sehr guten Auszuge übersetzt:Nachrichten zu dem Leben des FranzPetrarka aus seinen Werken und dengleichzeitigen Schriftstellern, Lemg»u. f.