Briefe,
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men des Neugebornen wie Silbertropfen vom Him.wel herabfällt, und plötzlich alles schweiget, unddie sanfteste Hirtenmuflk Nacht und Schlummer ver-breitet — Sie wissen, nn Fr., mit Worten laßtsich über alle dies nichts sagen. Hören Sie dieArie: „er wird Hirte seyn; kommt herzu ihm, die ihr mühselig seyd," hören Siedas Choc: „Sieh' da ist Gottes Lamm,"
und darauf denn das Herz-durchdringende Solo:„er war verschmähet: deine Schmach
zerbrach sein Herz: schau an und sieh,
ob irgend sey ein Jammer gleich seinemJammer," und Alles, Alles was folgt, bis zudem in die Ewigkeiten hineingehcndcu Hallelu?jah! ewig und ewig! Vernehmen dann nacheiner kurzen Pause das sanfte, gewisse: „ich weiß,daß mein Erlöser lebt," und fühlen denallgemeinen Tod cs sch las und die Au fe r st e h-Ung und wenn die liebliche Trommete tönt, dieschöne F r ü h l i n g s v er w a n d l u n g, und hörenhas Gespräch jenseits des Grabes: Tod, wo istdein Pfeil? und abermal Wes, Alles, bis alleChöre aus allen Welt-Enden dem preiswenhenLamm Dank und Hoheit zu Füßen legen, aufewig und ewig — hören Sie dies und habenyur einiges Gefühl für Religion und Töne;Wie werden Sie an manche unsrer Kirchenmusikendenken? Und doch ist alles so einfach! und Worte«us der Bibel — ja Gottlob! nur Worte aus derBibel; keine schön-gereimte Cantate. Leben Siewohl,