der Geschichte der Menschheit. 271
diesen ihr Deutsches Ungestüm (luror leuwniuus),abzulegcn. Auch das neue Eosiüme, das auf denKreuzzügcn durch Wappen und andre Unterschiedefür ganz Europa entstand, ist grössten Theils Fran-zösischen Ursprungs.
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Jetzt sollten wir von den drey oder vier geistli-chen Ritterorden reden, die in Palästina gestiftet, zuso viel Ehre und Reichthum gelanget sind; allein djeHelden- und Staateaction, auf welcher sie dazu ge-langten , mit ihren fünf oder sieben Acten liegt voruns; also hinan zu ihr.
III.
Kreuzzüge und ihre Folgen.
Gärige hatten Pilger und Papste die Noth derChristen zu Jerusalem geklaget (986): man hat-te das Ende der Welt verkündiget (inoo) undGregor der Siebente glaubte schon 5 n,oc>c> Mannbereit zu haben (1074), die zum heiligen Grabe zie-hen würden, wenn Er ihr Anführer Ware. Endlichgelangs einem Picarden, Peter dem Einsiedler, inVerstaudniß mit Simeon dem Patriarchen zu Jeru-salem , den Papst Urban II. zu bereden, daß er zumWerk schritt (1094). Es wurden zwcy Eoncilien zu-sammen gerufen und auf dem Letzten (109S) hielt derPapst eine Rede, hinter welcher das Volk wie wü-tend austief: „Gott will cs! Gott will es! " Heere