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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 2ÜZ

pel, Aleppo und Alexandrien zu nutzen und setztenmit fürchtendem Eifer sich den Handelsanlagen derNormänner so lange entgegen, bis auch diese inihren Händen waren. Eben die Waaren der Uep-pigkeit, die sie und ihre Nebenbuhlerinnen aus Orientbrachten, der Rcichthum, den sie dadurch erwarben,nebst den Sagen der Pilgrimme von der Herrlich-keit der Morgenländer, fachten einen großer,, Neidin den Gemüthccn der Europäer über die Besitzun-gen der Mohammedaner an, als das Grab Christi;und als die Kreuzzüge ausbrachen, war niemand derso vielen Vortheil davon zog, als eben diese italieni-sche Handelsstädte. Viele Heere schifften sie über,führten ihnen Lebensmittel zu, und gewannen damitnicht nur unsägliche Summen, sondern auch in denncuerobcrten Ländern neue Freyheiten, Handcloplätzeund Besitzkhümer. Vor allen andern war Venedigglücklich: denn da es ihm gelang, mir einem Heervon Kreuzfahrern Konstantinopel einzunchmen undein lateinisches Kaiscrthum in demselben zu errichten,theilte cs sich mit seinen Bundesgenossen in denRaub so vorrhcilhaft, daß diese wenig und das We-nige auf eine unsichere, kurze Zeit, sie aber alleswas ihnen zum Handel diente, die Küsten und In-seln Griechcnlandes bekamen. Lange haben sie sichin diesem Besitz erhalten, und ihn noch ansehnlichvermehret; allen Gefahren, die ihnen Nebenbuhlerund Feinde legten, wußten sie glücklich oder vorsich-tig zu entweichen, bis eine neue Ordnung der Dinge,die Fahrt der Portugiesen um Afrika, und der Ein-bruch des türkischen Reichs in Europa, sie in ihradriakifches Meer einschrankte. -Ein großer Theil derBeute des griechischen Reichs, der Kreuzfahrten und