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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
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Zur Philos. der Geschichte der Menschheit. 249

machte. Durch Schiffe aus Mafsilien (Marseille)ward er über den Ocean, landwärts über Karnuntzum adriatischen, auf dem Dnepr zum schwarzenMeere in unglaublicher Menge geführct; vor allenandern blieb der Weg zum schwarzen Meer dieStraße des Völkcrvcrkehrs zwischen der Nord - Süd-und Ostwelt *). Am Ausflusse des Dons undDneprs waren zwei) große Handelsplätze, Assow,(Tanais, Asgard) und Olbia, (Borystenes, Als-heim) die Niederlagen der Waarcn, die aus der Ta-rarcy, Indien, Tsina, Byzanz, Äcgyplrn, meistensdurch Tauschhandel ins nördliche Europa gingen;auch als der bequemere Weg über das mittelländischeMeer besucht ward, über die Zeit der Krcuzzüge hin-aus , blieb dieser nordöstliche Handel gangbar. Seit-dem die Slaven einen großen Theil der baltischenKüste besaßen, wurden von ihnen, längs derselben,blühende Handelsstädte errichtet; die deutschen Völ-ker auf den Inseln und der gegenseitigen Küste wett-eiferten mit ihnen, und ließen nicht eher ab, als bisdes Gewinnes und Christenthums willen dieser Han-del der Slaven zerstört war. Jetzt suchten sie inihre Stelle zu treten und es kam allmählich, langstvor dem eigentlichen Hanseatischen Bunde, eine Artvon Scercpublik, ein Verein handelnderStädte zu Stande, der späterhin sich zur großenHansa aufschwang. Wie es in Norden zu den Zei-len des Raubes Seckönige gegeben hatte: so erzeugte

ch In Fischers Geschichte des deutschenHandels LH. 1. ist hierüber viel zusammenge-stellt und gcsammlet.