der G kschichte der Menschheit. 23 i
V.
Wirkung der Arabischen Reiche.
^)chnell, wie die Ausbreitung und Zerthcilung desKhalifenreichs, war auch die Blürhe desselben, zuwelcher auf einem kalter» Boden ein Jahrtausendvielleicht kaum hinreichend gewesen wäre. Die wär-mere Naturkraft, mit welcher das morgenländischeGewächs zur Blüthe eilet, zeigt sich auch in derGeschichte dieses Volkes.
r. Das ungeheure Reich des Handelsder Araber war eine Wirkung auf die Welt, dienicht nur aus der Lage ihrer Lander, sondern auchaus ihrem Nationalcharakter hervorging, also auchihre Besitzthümcr überlebt hat, und Eines Theilsnoch jetzo dauert. Der Stamm Koreisch, aus wel-chem Mohammed entsprossen war, ja der Prophetselbst waren Geleiter ziehender Karavancn, und dasheilige Mekka von Alters her der Mittelpunkt einesgroßen Volker-Verkehrs gewesen. Der Meerbusenzwischen Arabien und Persien, der Euphrat und dieHafen am rochen Meer waren bekannte Straßenoder Niederlagen der Indischen Waaren von altenZeiten: daher vieles Arabisch hieß, was aus Indienkam und Arabien selbst Indien genannt ward. Früb«hatte dies thatige Volk mit seinen Stammen dieöstliche afrikanische Küste besetzt, und war unter denRömern schon ein Werkzeug des indischen Handels